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 © Discover Los Angeles
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Deutsche Filmgeschichte in Los Angeles



Deutsche Filme ginge bei der Verleihung der Academy Awards 2024 weitgehend leer aus – großer Gewinner ist der Film "Oppenheimer". In diesem Jahr stehen zahlreiche Jubiläen der Filmgeschichte an – verbunden mit Erlebnissen auf Touren durch die Filmstudios.

Enttäuschung unter deutschen Filmfans: Sandra Hüller gewann nicht den erhofften Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „Anatomy of a Fall“.
Bisher gingen erst zwei der begehrten Trophäen in der Hauptrollen-Kategorie nach Deutschland: an Emil Jannings (1929) und Maximilian Schell (1961).
Jeweils mit zwei Oscars wurden der österreichisch-deutsche Schauspieler Christoph Waltz als bester Nebendarsteller und Komponist Hans Zimmer für die beste Filmmusik geehrt.
Seit der Auszeichnung von „Die Blechtrommel“ als bester internationaler Film 1980 wächst die deutsche Ausbeute bei der Oscar-Verleihung. In dieser Kategorie siegten „Nirgendwo in Afrika“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2007) und „Im Westen nichts Neues“ räumte 2023 sogar vier Oscars ab.

Zu den Wurzeln von Universal


Ein Deutscher mit seinen Errungenschaften in Hollywood wird jedoch unerreichbar bleiben: Carl Laemmle aus dem oberschwäbischen Laupheim, der 1912 Universal Pictures gründete und mit seinen Studios den Grundstein für Hollywood legte.
Der innovative Produzent erschuf das Genre des Spielfilms und produzierte zu seiner Zeit mehr als 9.000 Filme, darunter „Im Westen nichts Neues“. Der Erfolg des Studios zog weitere Produktionsfirmen an und der Rest ist Filmgeschichte.
Auf geführten Studiotouren können Besucher einen Blick hinter die Kulissen, auf Filmsets und in Studios werfen. Die Touren feiern 2024 ihr 60. Jubiläum, wobei Universal als Vorreiter auf diesem Gebiet gilt.
Im angeschlossenen Themenpark tauchen Filmfans unter anderem in die bunten Welten der Minions, der Simpsons, von Harry Potter oder in die neue Super Nintendo World ein und erleben Achterbahnfahrten und 3-D-Abenteuer.

Ein Jahrhundert voller Filmklassiker


Die Warner Bros. Studios feierten 2023 ihren 100. Geburtstag und sind bekannt durch Kultfilme wie „Casablanca“, „Vom Winde verweht“ oder „Harry und Sally“ sowie den neuen Barbie-Film und beliebte TV-Serien wie „Friends“. Die Originalkulissen und Drehorte sind auch heute noch bei einer Studiotour zu sehen.
Auch Columbia Pictures zelebriert 2024 sein hundertjähriges Bestehen mit Festivalvorführungen, Live-Konzerten und einem Buch, dass 100 prägende Momente aus ihrer Filmgeschichte zeigt.
Das Studio verzeichnet die meisten Oscar-Preisträger und schuf Klassiker wie „Lawrence von Arabien“ bis hin zu Highlights wie „Taxi Driver“, „Karate Kid“, „Men in Black“, „Ghostbusters“, „Jumanji“ oder „Spider-Man“. Paramount Pictures produzierte seit 1916 unter anderem „Die Zehn Gebote“, „Psycho“, „Frühstück bei Tiffany’s“, „Der Pate“, „Forrest Gump“ und „Titanic“.
Filmlegende Marlene Dietrich gehörte zu den hochkarätigen Stars, die bei Paramount unter Vertrag waren. 1926 entstand das Studiogelände, das mittlerweile über 30 Bühnen verfügt und sich heute als einziges großes Studio noch im Stadtviertel Hollywood befindet.
Auf einer zweistündigen Tour erhalten Besucher einen Einblick in die Arbeit der Filmschaffenden und besichtigen Drehorte. Direkt neben dem Studiogelände fanden Stars wie Douglas Fairbanks, Cecil B. DeMille, Judy Garland und Rudolph Valentino ihre letzte Ruhestätte auf dem Hollywood Forever Cemetery.

100 Jahre Mulholland Drive


Der Filmemacher David Lynch sagte einst, daß man auf dem Mulholland Drive „die Geschichte Hollywoods“ spüren kann. Sein Psychothriller „Mulholland Drive“ aus dem Jahr 2001 gehört zu den wohl besten Filmen des 21. Jahrhunderts.
1924 als Mulholland Highway eröffnet, gilt er als eine der schönsten Panoramastraßen Amerikas. Er schlängelt sich über 38 Kilometer durch die Santa Monica Mountains und die Hollywood Hills.
Einer der beliebtesten Aussichtspunkte, der Jerome C. Daniel Overlook, bietet einen Panoramablick auf die Hollywood Bowl, Downtown LA, den Pazifik und Catalina Island.
Im Osten sind das Hollywood Sign und das Griffith Park Observatory deutlich zu sehen, im Norden das San Fernando Valley.

Deutsch-österreichische Kulinarik


Der Österreicher Wolfgang Puck ist bekannt für seine Kochkünste, mit denen er die Stars bei der Oscar-Verleihung verwöhnt. Wer gerne einmal wie ein Hollywoodstar dinieren möchte, kann in Pucks fünf Restaurants in Los Angeles California Cuisine genießen.
Legerer geht es im neuen Restaurant Lustig des Österreichers Bernhard Mairinger in Culver City zu, das auch österreichische Schmankerl auftischt. Wassersommelier Martin Riese sorgt für die passende Erfrischung.
Einen schnellen Snack bekommen Hungrige in der Wurstküche in Downtown LA und Venice Beach sowie bei Berlin Currywurst im Grand Central Market, ebenfalls in Downtown.


INFORMATIONEN
DiscoverLosAngeles.com



© Text: Lieb Management
 
 

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