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Nationalparks zwischen Indiana und Samoa



Rund 340.000 Quadratkilometer Fläche stehen unter dem Schutz des National Park Service in den USA, zu den bekanntesten der 62 Nationalparks zählen Yosemite, Yellowstone und der Grand Canyon. Doch auch die unbekannteren lohnen einen Besuch. Sechs Empfehlungen!

Arkansas: Hot Springs-Nationalpark


Am Rande von Hot Springs und am Fuße des Ouachita Mountains befindet sich der Hot Springs- Nationalpark in Arkansas. Wie der Name vermuten lässt, befinden sich in dem Park mehrere heiße Quellen, die schon 1832 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Seit 1921 wird die Umgebung mit den Quellen als Nationalpark ausgewiesen, mit 2.000 Hektar ist der Hot Springs-Nationalpark der flächenmäßig kleinste der USA. Dem heißen Wasser wird eine heilende Wirkung nachgesagt, es wird seit langem für therapeutische Zwecke genutzt.
Seit jeher zieht der Park viele Besucher an, die in dem Heilwasser baden. Auf dem Gelände befinden sich mehrere alte Badehäuser, die als National Historic Landmarks unter Denkmalschutz stehen. Wer die Quellen gern von oben bewundern möchte, erklimmt den Aussichtsturm Hot Spring Mountain Tower.
arkansas.com

Indiana: Indiana Dunes-Nationalpark


Der Indiana Dunes-Nationalpark umfasst 21 Kilometer der südlichen Uferlinie des Lake Michigan. Erst im Februar 2019 wurde er in die Riege der Nationalparks aufgenommen.
Auf knapp 6.070 Hektar finden Besucher ein echtes Naturparadies vor: Rund 1.100 Pflanzenarten sind im Indiana Dunes Nationalpark heimisch. Tierfreunde können sich auf die Suche nach den Bewohnern des Parks machen: Neben Säugetieren wie Kojoten leben Amphibien, Reptilien, Fische, Libellen und Schmetterlinge.
Wanderer genießen 80 Kilometer an Wanderwegen vorbei an bis zu 60 Meter hohen Dünen, Moor- und Sumpflandschaften sowie Flüssen und Wäldern.
visitindiana.com

Amerikanisch-Samoa: Nationalpark Amerikanisch-Samoa


Im südlichen Pazifik befindet sich das US-Territorium Amerikanisch-Samoa, bestehend aus mehreren Vulkaninseln sowie zwei kleinen Atollen. Der Nationalpark Amerikanisch-Samoa ist über drei Inseln verteilt: Tutuila, Ofu und Ta??.
Besucher erleben die Schönheit sowohl an Land als auch unter Wasser, neben leuchtenden Korallenriffen locken tropische Regenwälder und weiße Sandstrände. Auf 36,8 Quadratkilometern können die Flora und Fauna bei Wanderungen, Schnorchelausflügen und Tauchgängen entdeckt werden.
Es lohnt sich, die Augen offenzuhalten, denn die Vielfalt der Tierwelt ist schier überwältigend: Flughunde, die Pazifikboa, Meeresschildkröten, exotische Vögel, hunderte Arten von Fischen und mehr als 200 Arten Korallen leben im Nationalpark von Amerikanisch-Samoa.
americansamoa.travel

North Dakota: Theodore-Roosevelt-Nationalpark


Der Theodore-Roosevelt-Nationalpark befindet sich im Westen North Dakotas entlang des Flusses Little Missouri. Die Erosion prägte die Landschaft, der Park besteht im Kern aus Ödland und Prärie.
Theodore Roosevelt, der 26. US-Präsident, war ein bekennender Liebhaber der Gegend und besaß dort sogar eine Ranch. Ihm zu Ehren wurde der Park im November 1978 gegründet.
Die Fläche von 285 Quadratkilometern ist in drei Teile getrennt, umgeben von der Prärie des Little Missouri National Grassland. Während die zwei Hauptteile knapp 130 Kilometer voneinander entfernt liegen, befinden sich in der dritten Sektion die Überreste von Theodore Roosevelts Elkhorn Ranch.
Besonders imposant ist die Tierwelt mit Amerikanischen Bison, der in den 1950er-Jahren wieder angesiedelt wurde, Mustangs, Präriehunden, Longhorn-Rindern und Kojoten.
Theodore Roosevelt war als Verfechter des Naturschutzes bekannt, er gründete während seiner Präsidentschaft fünf Nationalparks sowie dutzende National Monuments, National Wildlife Refuges und den US Forest Service.
ndtourism.com

US Virgin Islands: Virgin-Islands-Nationalpark


Auf den karibischen Inseln St. John und Hassel befindet sich der Virgin-Islands-Nationalpark. Während direkt Bilder von schönen Stränden in den Kopf schießen, lockt der Park mit noch mehr Sehenswertem abseits der zugegebenermaßen paradiesischen Sandstrände mit Kokosnusspalmen und versteckten Buchten.
Im kristallklaren Wasser erleben Reisende unter der Oberfläche eine schillernde Welt mit bunten Korallenriffen. Wanderer erlaufen sich das hügelige oder sogar gebirgige Hinterland der Inseln mit tropischen Wäldern und exotischen Pflanzen.
Auf Plantagenruinen tauchen Besucher in die Geschichte der Taino-Indianer ein und lassen sich in die Zeit versetzen, als Zuckerrohr die Insel dominierte.
visitusvi.com

New Mexico: Carlsbad-Caverns-Nationalpark


Im 189 Quadratkilometer großen Carlsbad-Caverns-Nationalpark in New Mexico geht es unter die Erde, denn der Park ist weltberühmt für seine Tropfsteinhöhlen. Neben der namensgebenden Carlsbad Cavern locken noch viele weitere Felsformationen, die aus einem Riff aus der Perm-Periode entstanden sind.
83 Höhlen zählt der Nationalpark, unter ihnen die tiefste bekannte Kalksteinhöhle der USA mit einer Tiefe von 487 Metern. Seit Dezember 1995 darf sich der Park sogar UNESCO-Weltnaturerbe nennen.
Während einige Höhlen hervorragend erschlossen sind und bequem mit einem Guide oder auf eigene Faust erkundet werden können, locken Höhlen wie die Spider Cave mit „Indiana Jones-Gefühl“: Besucher müssen streckenweise klettern oder sogar kriechen, um sie zu erkunden – der Lohn ist ein unvergesslicher Anblick mit einer Prise Adrenalin.
newmexico.org

INFORMATIONEN
www.visittheusa.de



© Text: Lieb Management
 
 

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