© James Nachtwey Archive, Hood Museum of Art_Dartmouth_FG_Berlin
Berlin: Ausstellung James Nachtwey
James Nachtwey gilt als einer der prägendsten Fotojournalisten unserer Zeit. Die Berliner Fotogalerie Fotografiska zeigt bis 3. Mai 2026 mit der Ausstellung “Memoria” eine beeindruckende Werkschau aus vier Jahrzehnten.
Wenn der Name Nachtwey fällt, ist die erste Assoziation bei vielen, die sich für Fotografie interessieren, die des berühmten Kriegsfotografen. Tatsächlich gibt es kaum einen schweren Konflikt, den er nicht mit seiner Kamera dokumentiert hätte – von Jugoslawien über Ruanda bis Afghanistan.
Doch dem Menschen Nachtwey geht es nicht einfach um schnelle, messerscharfe Bilder, sondern auch um Menschlichkeit, Moral und das Engagement für den Frieden – dies wird in der Ausstellung und der begleitenden Doku über ihn sehr deutlich.
„Wir sollten aufhören, ihn einen Kriegsfotografen zu nennen. Wir sollten ihn vielmehr als einen Mann des Friedens betrachten – als jemanden, dessen Sehnsucht nach Frieden ihn in den Krieg gehen und sich selbst Gefahren aussetzen lässt”, sagte Regisseur Wim Wenders über den gebürtigen New Yorker.
Nachtweys Interesse an der Fotografie begann mit Bildern aus dem Vietnamkrieg und der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Er dokumentierte aber auch die Anschläge vom 11. September oder Verhältnisse bitterster Armut in diversen Ländern der Welt.
"James Nachtweys Fotografien bleiben im Gedächtnis, weil sie menschliches Leid mit außergewöhnlicher Klarheit, Mitgefühl und Respekt zeigen', fasst der Kurator Thomas Schäfer von Fotografiska Berlin zusammen.
INFORMATIONEN
Fotografiska Berlin, Oranienburger Str. 54, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10–23 Uhr
https://berlin.fotografiska.com/de
Wenn der Name Nachtwey fällt, ist die erste Assoziation bei vielen, die sich für Fotografie interessieren, die des berühmten Kriegsfotografen. Tatsächlich gibt es kaum einen schweren Konflikt, den er nicht mit seiner Kamera dokumentiert hätte – von Jugoslawien über Ruanda bis Afghanistan.
Doch dem Menschen Nachtwey geht es nicht einfach um schnelle, messerscharfe Bilder, sondern auch um Menschlichkeit, Moral und das Engagement für den Frieden – dies wird in der Ausstellung und der begleitenden Doku über ihn sehr deutlich.
Mann des Friedens
„Wir sollten aufhören, ihn einen Kriegsfotografen zu nennen. Wir sollten ihn vielmehr als einen Mann des Friedens betrachten – als jemanden, dessen Sehnsucht nach Frieden ihn in den Krieg gehen und sich selbst Gefahren aussetzen lässt”, sagte Regisseur Wim Wenders über den gebürtigen New Yorker.
Nachtweys Interesse an der Fotografie begann mit Bildern aus dem Vietnamkrieg und der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Er dokumentierte aber auch die Anschläge vom 11. September oder Verhältnisse bitterster Armut in diversen Ländern der Welt.
"James Nachtweys Fotografien bleiben im Gedächtnis, weil sie menschliches Leid mit außergewöhnlicher Klarheit, Mitgefühl und Respekt zeigen', fasst der Kurator Thomas Schäfer von Fotografiska Berlin zusammen.
INFORMATIONEN
Fotografiska Berlin, Oranienburger Str. 54, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10–23 Uhr
https://berlin.fotografiska.com/de
© Text: OG









