© Kennedy Library
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Happy Birthday, Mr. President



2017 wäre John F. Kennedy 100 Jahre alt geworden. In mehreren Staaten Neuenglands kann man den Spuren des 1963 ermordeten Präsidenten folgen.

1962 ging ein Geburtstagsständchen um die Welt. Bis heute unvergessen, hauchte Marilyn Monroe ihr "Happy Birthday, Mr. President" für John F. Kennedy ins Mikrofon.
2017 jährt sich der Geburtstag des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten zum 100. Mal. Grund genug, sich während einer Reise in Kennedys Heimat Neuengland auf Spurensuche zu begeben und zu entdecken, warum er die Region im Nordosten der USA so sehr liebte.
Der später häufig als charismatischster und berühmtester Präsident der USA bezeichnete Kennedy verbrachte einen Großteil seines Lebens in den Neuenglandstaaten und kehrte auch während seiner Präsidentschaft oft und gerne hierher zurück.

 © NPS
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Kennedys Geburtshaus.

Geburtshaus in Brookline


Am 29. Mai 1917 erblickte John Fitzgerald Kennedy in Brookline, Massachusetts, das Licht der Welt, wo er in seinem Geburtshaus die ersten drei Lebensjahre verbrachte.
Das im Kolonialstil errichtete Haus ist heute Teil der Kennedy National Historic Site und für die Öffentlichkeit zugänglich. Ranger des National Park Service führen Besucher durch die Nachbarschaft und durch das Haus, in dem sich noch 172 Originalstücke aus dem Besitz der Kennedys befinden. 
Infos: www.nps.gov/jofi/index.htm

Familiensitz in Hyannis Port


Besonders auf der zu Massachusetts gehörenden Halbinsel Cape Cod und den vorgelagerten Inseln Martha's Vineyard und Nantucket fühlte sich Kennedy zuhause. Auf dem Familiensitz in Hyannis Port verbrachte er regelmäßig die Sommermonate mit seinen Eltern und Geschwistern und ging seiner Segelleidenschaft nach.
Auch während seiner Zeit als Präsident kam JFK mit seiner Frau Jackie und den beiden Kindern jeden Sommer ins "Summer White House" nach Hyannis Port, um zu arbeiten, Interviews zu geben und sich zu erholen.
Das John F. Kennedy Hyannis Museum dokumentiert Kennedys Aufenthalte zwischen 1934 und 1963 in einer multimedialen Ausstellung. Anlässlich des 100. Geburtstags porträtiert die Sonderausstellung "JFK at 100: Life & Legacy" die Privatperson John F. Kennedy.
Infos: www.jfkhyannismuseum.org 

Schule und Universität


Seine Schulzeit verbrachte Kennedy größtenteils in Massachusetts und Connecticut. An der Internatsschule Choate in Wallingford, Connecticut, machte er 1935 seinen Abschluss.
Von seinem Schuldirektor soll Kennedy zu seiner berühmten Aussage "Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst" inspiriert worden sein.
Von 1936 bis 1940 studierte John F. Kennedy Politikwissenschaften an der Eliteuniversität Harvard in Cambridge. Die älteste Universität der Vereinigten Staaten wurde 1636 gegründet und gehört zu den acht prestigeträchtigen Hochschulen der Ivy League. 
Mit Harvard, Yale, Brown und Dartmouth nennen vier der insgesamt acht Ivy League Colleges Neuengland ihr Zuhause, und sorgen mit Campustouren und universitätseigenen Kunstmuseen für Abwechslung bei den Besuchern.
In Harvard bieten Studenten die sogenannten "Hahvahd Tours" an, bei denen man neben Anekdoten über die weltberühmte Universität auch einiges über den prominenten Absolventen JFK und seine Zeit am Campus erfährt.
Infos: www.trademarktours.com/harvard-tour

Presidential Library


Auf der anderen Seite des Charles River befindet sich Boston. Zum Gedenken an den 1963 ermordeten Präsidenten wurde hier die John F. Kennedy Presidential Library and Museum errichtet.
Das von Stararchitekt I. M. Pei entworfene Gebäude ist der offizielle Aufbewahrungsort für Originaldokumente und Schriftverkehr der Regierung Kennedy. Die Dauerausstellung "Young Jack" gibt Besuchern einen Einblick in Kennedys Kindheit und zeichnet seinen Weg vom Jungen zum Präsidenten nach.
Außerdem beherbergt das Museum eine Sammlung mit Geschenken ausländischer Staatsoberhäupter, eine Nachbildung des Schreibtisches aus dem Oval Office und zahlreiche Dokumente und Ausstellungsstücke zu Kennedys Wahlkampf, seiner Amtseinführung und dem amerikanischen Raumfahrtprojekt Apollo.
In der Sonderausstellung "JFK 100 - Milestones & Mementos" werden viele von Kennedys persönlichen Gegenständen gezeigt, die der Öffentlichkeit bisher unbekannt waren. Vor dem Museum können Besucher zudem Kennedys geliebtes Boot Victura bewundern, mit dem er als Junge durch die Gewässer Neuenglands segelte. 
Infos: www.jfklibrary.org

Hochzeitskirche


Auch in Newport, Rhode Island, kann man auf den Spuren des Präsidenten wandeln. In dem Seefahrerort heiratete John F. Kennedy 1953 Jacqueline Bouvier in der St. Mary's Church.
Die Kirche bietet heute nicht nur Besichtigungen an, sondern nimmt Besucher mit Musik, Bildern und Videos von der Kennedy-Hochzeit auch mit auf eine Zeitreise.
Der prächtige Hochzeitsempfang mit 1.300 geladenen Gästen fand auf der Hammersmith Farm statt, in der die spätere First Lady ihre Kindheit verbracht hatte.
Das im viktorianischen Stil errichtete Herrenhaus wurde, wie der Familiensitz in Hyannis Port, während seiner Präsidentschaft von Kennedy als "Summer White House" genutzt. Seit 1999 ist das Haus in Privatbesitz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. 


INFORMATIONEN
www.jfkcentennial.org
www.neuenglandusa.de



 

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